Vogelvoliere - wie alles begann

Vogelvolieren
Die ideale Behausung für viele oder/und große Vögel: Die Vogelvoliere.

Weit mehr als 500 Jahre ist es her, da kamen erstmals Mönche auf die Idee, Kanarienvögel in Käfigen zu halten und zu züchten. Die Sitte breitete sich dann irgendwann allmählich aus, und die ersten „Privatleute“ fingen an, es den Mönchen nachzumachen.

Auf Segelschiffen gelangten schließlich die zwitschernden gelben Vögelchen eines Tages nach Europa, von den kanarischen Inseln aus über Spanien und in andere Länder. Besonders in England, Frankreich und Italien liebte man die possierlichen Tierchen. Bis nach Imst in Tirol gelangten die Vögel, Fuhrleute brachten sie mit. Und die Tiroler züchteten und verkauften munter. Oder besser gesagt: Sie exportierten vor allem, hatten sie doch rasch erkannt – Es handelte sich um ein durchaus einträgliches Geschäft. Die Vogelzucht begann zu blühen.

Parallel dazu entwickelte sich eine neue Zunft, die Vogelbauer-Herstellung nämlich. Schließlich mussten die Tierchen irgendwo untergebracht werden. Auch wollte man sie bewundern können und ihrem Gesang lauschen. Obendrein sind gerade Kanarienvögel ausgesprochene Schwarmtiere, einzeln sollte man sie niemals halten. Das wäre Tierquälerei. Man brauchte also größere Käfige, und so fing es dann erst richtig an. Auf Frachtschiffen gelangten die ersten großen Vogelvolieren samt zwitscherndem Inhalt dann auch bald schon bis nach Australien und Südamerika, Südafrika und New York, rund um die Welt also.

Voliereformen und Volieretypen

Die Kreativität der Bauer der Vogelvoliere brachte allerlei verschiedene Formen und Größen hervor. Es gibt Vogelvoliere Modelle für Drinnen, die man im Haus aufstellte, und Vogelvolieren für den Außenbereich, die hauptsächlich in privaten Gärten, aber auch in Parks ihren Platz fanden.

Allerdings ist heutzutage eines anders – längst werden alle möglichen Vögel bis hin zu großen Papageien in Vogelvolieren gehalten. Angefangen von den winzigen Zebrafinken, über die oben erwähnten Kanarienvögel, Wellensittiche, Zwergpapageien bis zu den gefiederten Bewohnern des Amazonasbeckens.

Je größer und kräftiger der Vogel, desto stabiler muss eben nur die Vogelvoliere sein. So ein Papagei kann mit seinem kräftigen Schnabel nämlich nicht nur Nüsse knacken. Aber zum Glück gibt es ja die verschiedensten Modelle an Vogelvolieren heutzutage. Sogar im Internet kann man sie mittlerweile bestellen.

Da gibt es hochwertige Modelle im XXL-Format, aus Fichtenholz gebaut, mit schwenkbaren Futtertheken. Dies ist vor allem für die Papageienhaltung wichtig und erleichtert das Sauberhalten der Vogelvoliere ganz erheblich. Gerade große Vögel können nämlich ganz schön Dreck machen, wie jeder erfahrene Halter bestätigen wird. Futterspelzen, Nussschalen und Fruchtstücke bleiben in einer ausreichend großen Vogelvoliere eher dort, wie sie hingehören, nämlich im Inneren des Käfigs. Und können später mittels einer schon erwähnten Futtertheke leicht entsorgt werden.

Vogelvoliere für zu Hause

Vogelvoliere für die eigenen vier Wände sollten auch optisch ansprechend gestaltet sein und darüber hinaus Platz für mindestens zwei Vögel bieten. Schließlich leben diese Tier in freier Wildbahn meist in Schwärmen und fühlen sich alleine nicht wohl. Andernfalls kann es sogar zu gesundheitlichen Problemen und einem frühen Ableben kommen.

Diese Modelle sind meist kleiner als die für draußen und teils aus besonders schönen Materialien wie Holz gearbeitet.

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Vogelvoliere im Haus müssen hübsch sein

Vor allem und gerade auch Finken und Sittiche sollten eigentlich niemals alleine oder nur zu zweit in einer Vogelvoliere gehalten werden. Die Vögel leben in der freien Wildbahn in großen Schwärmen zusammen, das liegt in ihrer Natur. Nur so sind die Vögel glücklich und fühlen sich wohl. Mit anderen Worten: nur so bleiben sie auch auf Dauer gesund und können trotz der Haltung in geschlossenen Volieren ein annähernd so langes Leben führen wie draußen in der Natur. Und selbstverständlich vermehren sie sich auch nur so am besten. Jeder, der Vögel züchten will, braucht dazu zuallererst einmal eine ausreichend große Vogelvoliere.

Und dann wird er seine wahre Freude daran haben, wenn es darinnen erst einmal zwitschert wie aus hundert Schnäbeln. Aber auch für die Augen ist so eine „lebende“ schöne Vogelvoliere ein richtiger Genuss.

Wie bereits erwähnt, es gibt die Vogelvoliere für draußen und für drinnen, kleiner und größer, aus verschiedenen Materialien und Hölzern. Auch zum „Selberbauer“ einer Vogelvoliere kann man werden, falls einem der Sinn danach steht und man Lust dazu hat. Dazu haben wir eine kleine Anleitung zum Selberbauen einer Vogelvoliere geschrieben.

Vogelvoliere für Draußen

Vogelvolieren für den Außenbereich müssen nicht nur Wind und Wetter trotzen, sondern auch ausreichend Schutz für seine Bewohner bieten. Dabei sind Standfestigkeit und Stabilität von großer Bedeutung. In Abhängigkeit von seinen Bewohnern, müssen Vogelvolieren ein gewisses Raumvolumen mitbringen. Auf diese Weise gelingt es, den Vögeln ein sicheres und artgerechtes Zuhause zu bieten.

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Vögel und Kleintiere bewohnen Vogelvolieren

Vogelvolieren für den Außenbereich eignen sich selbstverständlich in erster Linie für Vögel. Doch auch andere Kleintiere wie Hamster, Eichhörnchen und oder Wüstenrennmäuse fühlen sich in ihnen wohl. Im Sommer lassen sich draußen Wellensittiche und Kanarienvögel darin unterbringen und auch Papageien lieben eine großzügig konzipierte Vogelvoliere im Freien.

Besonders praktisch sind Vogelvolieren für den Außenbereich mit Rollen. Diese lassen sich bei Bedarf unkompliziert von einem Ort zum anderen bewegen. Je nach Ausführung weisen Vogelvolieren einen austauschbaren Boden aus, der einfach aus dem Vogelhaus entfernt werden kann. Das erleichtert die Reinigung. Ebenfalls beliebt bei den gefiederten Bewohnern ist vielseitiges Zubehör. Dazu gehören Sitzstangen, Schaukeln, Nester und Leitern sowie unterschiedliche Ausführungen von Vogelbädern.

Unterschiedliche Marken und Preise für Volieren im Außenbereich

Vogelvolieren für den Außenbereich werden von unterschiedlichen Herstellern angeboten. Bekannte Marken sind Happypet, Petgard, TLW und Montagna. Je nach Größe und Ausstattung können die Preise zwischen 50 Euro und 500 Euro rangieren. In Abhängigkeit von ihrer Größe werden die Vogelvolieren in mehr oder weniger Einzelteilen geliefert. Der Zusammenbau erfolgt meist unproblematisch in Eigenleistung.

Zubehör für Vogelvoliere

Eine Vogelvoliere alleine reicht noch nicht aus, um für die gefiederten Bewohner einer artgerechte Umgebung zu schaffen. Sie benötigen noch einiges mehr, um sich in dem Käfig wohl zu fühlen. Dabei sollten Sie beachten, dass die Voliere ausreichend Platz bietet und durch das zusätzliche Zubehör nicht komplett verbaut wird.

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Das Innenleben der Voliere kann noch mit Sitzstangen, Nestern, Speigeln oder Leitern aufgewertet werden. Dieses Zubehör trägt maßgeblich zu einer artgerechten Haltung bei, da Vögel nun mal sehr verspielt sind. Dabei sollte jedoch nicht alles zugebaut werden, damit die Tiere noch ausreichend Platz haben, um sich frei zu bewegen. Idealerweise sollte solches Zubehör aus natürlichen Stoffen hergestellt sein, die die Vögel auch in ihrem natürlichen Habitat vorfinden. Zudem können noch Äste oder Scheite heimischer Hölzer in die Voliere gestellt werden. Vögel knabbern nämlich gerne auf ihnen herum und nutzen sie zur Pflege ihrer Krallen. Abwechslung bieten darüber hinaus noch Vogelbäder, in denen sich die Tiere reinigen können.

Sitzstangen sind das A und O einer Voliere

Wichtig für Vögel aller Art sind Sitzstangen. Es gibt sie in unterschiedlichen Ausführungen. Wellensittiche, Nymphensittiche und andere Vögel lieben Schlafhäuser aus Naturholz, die eine integrierte Sitzstange aufweisen. Ebenfalls beliebt sind Kork-Sitzbretter und naturbelassene Stangen, aus Haselnussholz oder anderen Hölzern. Für Papageien haben sich große Vogelbäume bewährt. Dabei handelt es sich um eine senkrechte Stange, an der rundherum waagerechte Sitzstangen angebracht sind. Praktisch: An den Stangen lassen sich weitere Vogelspielzeuge wie Spiegel, Bälle, Ringe, Kletternetze, Leitern und Schaukeln befestigen.

Abwechslung für Vögel in Volieren ist wichtig

Damit sich Ihre gefiederten Freunde nicht langweilen, können Sie handgefertigte Kletterbrücken aus Naturholz, breite Sitzbretter oder Astscheiben aus Naturholz anbieten. Vögel lieben die Abwechslung! Spielzeug und Zubehör aus Naturmaterialien haben den unschätzbaren Vorteil, dass sie eine Kombination aus Knabberspaß, Krallenpflege und Beschäftigung sind.

Eine weitere echte Bereicherung für einen Vogelkäfig sind Vogelbäder. In unterschiedlichen Größen können Sie vor den Eingang gehängt oder auf dem Boden platziert werden und animieren die Vögel, sich zu baden. Je nach Vogelart sind kleinere oder größere Badehäuser für Kanarienvögel, Finken, Papageien, Nymphensittiche und andere Vögel auf dem Markt.

Vogelfutter

Vogelfutter für Käfigvögel und Wildvögel gibt es in unterschiedlichen Darreichungsform und Gebindegrößen. Als Wildvogelfutter sind meisten Knödel und Körnerfutter, gelegentlich auch getrocknete Mehlwürmer auf dem Markt. Das Körnerfutter ist meist lose in Boxen oder Tüten abgepackt. Spezielles Wildvogelfutter wie Insekten-Knödel oder spezielles Fettfutter, das eine energiereiche Flockenmischung mit Erdnüssen und Rosinen enthält, ist für Amseln, Drosseln, Rotkehlchen und Zaunkönige ideal geeignet. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass rein pflanzliche Öle bei der Verarbeitung verwendet wurden.

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Vogelfutter für Käfigvögel

Jede Vogelart hat ihre eigenen Ansprüche an das Futter. Wellensittiche benötigen Unterstützung in der Mauserzeit und deshalb gibt es Vogelfutter mit Anreicherungen von Mineralien, Vitaminen und Aminosäuren. Wenn zu viel Zucker im Vogelfutter ist, schadet das dem Stoffwechsel der Tiere. Deshalb sollte bei der Auswahl überprüft werden, welche Inhaltsstoffe im Vogelfutter tatsächlich enthalten sind. Papageien haben im Vergleich zu Wellensittichen einen völlig anderen Futterbedarf. In der Mischung sind neben Hirse und Sonnenblumenkerne in geschälter und ungeschälter Form auch Mais und getrocknete Früchte enthalten. Wie bei jedem Vogelfutter gilt, die Inhaltsstoffe genau zu studieren, um möglichst naturbelassenes Futter für die gefiederten Tiere zu kaufen.

Snacks, Cräcker und Körnerfutter in Volieren

Anbieter von Snack, Cräcker und Vogelfutter halten zum Beispiel diese Marken bereit: Wagner´s, Erdtmanns, Dehner, Classic Bird, Vitakraft und Gevo. Die Produkte können in kleinen und großen Mengen für wenige Euro pro Kilo erworben werden. Für die Fütterung von Wildvögeln empfiehlt sich übrigens die Anschaffung einer speziellen Futterstation. So haben Sie die Tiere stets im Blick und können das Futter bei Bedarf auffüllen

Vogelvoliere selbst bauen

Eine Vogelvoliere muss nicht zwangsweise gekauft werden, sondern kann man sie auch selbst bauen. Hierzu werden u.a. Holz, Draht, Schrauben und Leim benötigt. Die Einzelteile können alle im gut sortierten Baumarkt erstanden werden. Und für das Errichten muss man dank unserer genauen Schritt-für-Schritt-Anleitung kein handwerkliches Genie sein. An Werkzeug werden lediglich eine Stichsäge, ein Hammer, ein Akkuschrauber und ein Seitenschneider vorausgesetzt. Falls davon etwas fehlt, kann das jeweilige Gerät auch im Baumarkt ausgeliehen werden. Das hier vorgestellte Modell ist 1 Meter lang, 0,5 Meter breit und 1,5 Meter hoch.

Hinweis:
Die vorliegenden dargestellten Produkttests basieren auf persönlichen Erfahrungen des Webseitenbetreibers bzw. dessen Mitarbeiter oder Personen, die im Auftrag des Webseitenbetreibers die Produkte nach einem standardisierten Testverfahren gestestet haben. Bewertungen sind deshalb subjektiv und Ähnlichkeiten zu anderen Tests sind rein zufällig. vogelvoliere.org ist ein reines Ratgeber-Portal. Wir empfehlen dringend, die Produkte auf den Herstellerseiten nochmals genauestens anzuschauen, ob sie dieselben Eigenschaften aufweisen wie in unserem Test, da sich Änderungen bei den Herstellern ergeben haben können bzw. von unserer Seite ein Irrtum vorliegen kann. Für eventuelle Schäden, die sich durch die Diskrepanz zwischen unseren Produktbeschreibungen und Eigenschaftsbeschreibungen und den tatsächlichen Eigenschaften des gekauften Artikels auf fremden Internetseiten (wie unserem Partner Amazon.de) ergeben, haften wir ausdrücklich nicht.

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